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falcome
23.07.2026 11:22:38 falcome hat ein Thema kommentiert Ricky Martin ist Leihmutter dankbar:  Ein wirklich interessanter Beitrag! Ich mag solche Sachen, spiele aber mittlerweile meistens Online-Spiele. Es gibt Dutzende von Casino-Websites mit tollen Spielautomaten. Man kann sogar vom Handy aus spielen! Für mich ist das sehr praktisch. Wenn du es mal ausprobieren möchtest, empfehle ich dir, hier casinoohneid.at mit niedriger Einzahlung zu wählen.
cindy
22.07.2026 11:07:45 cindy hat ein Thema kommentiert Was nutzen Petitionen?:  Greate! You create comfort and presence in the ways. 100 backlinks
toljaafanasevxi7
21.07.2026 09:18:52 toljaafanasevxi7 hat ein Thema kommentiert Mama, ich hab Angst! - Gut so!:   Vielen Dank für den tollen Tipp, das klingt genau nach der Lösung, die ich brauche, und ich werde es mir definitiv direkt ansehen!
vovasmirnovdb9132
21.07.2026 09:18:43 vovasmirnovdb9132 hat ein Thema kommentiert Mama, ich hab Angst! - Gut so!:   Oh, das Problem kenne ich nur zu gut! Früher bin ich nach Langstreckenflügen immer völlig gerädert angekommen, weil diese klassischen Schaumstoff-Kissen einfach null Halt bieten. Seit zwei Jahren nutze ich aber ein spezielles Ergonomie-Kissen und es hat meine Reisen komplett verändert. Es stützt den Hals rundum, sodass der Kopf eben nicht mehr nach vorne oder zur Seite wegsackt. Ich habe mir genau dieses Modell geholt https://wellnap.de/products/original-wellnap-reisekissen Es ist wirklich ein durchdachtes 360 Grad Reisekissen, das sich super anpasst und im Handgepäck kaum Platz wegnimmt. Wenn du ein verlässliches Reisekissen suchst, das dir den Nacken spürbar entlastet, kann ich dir diese Investition absolut empfehlen!
 
derpington
05.11.2020 15:07:52 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Spirale schon ausprobiert?!
derpington
05.11.2020 15:06:30 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Gewissheit bekommst du nur beim Arzt.
malou
26.02.2015 17:17:09 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: tut mir leid :/ such im internet nach einer selbsthilfegruppe vielleicht gibt es eine in deiner nähe oder ein internetforum. ansonsten kannst du deinen arzt danach fragen vielleicht hat er eine lösung für dich.
malou
26.02.2015 17:12:26 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: nicht jeder bekommt sie oder alle 4... ich hatte drei wurden jedoch alle entfernt. du kannst deinen zahnarzt oder kieferorthopäden fragen und ggf eine zweitmeinung einholen. wenn sie weh tun würde ich sie schon entfernen lassen viel glück
 
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16.03.2017  |  Kommentare: 0

Run, Oliver, run!

Run, Oliver, run!
„Oliver Twist“, ein Gastspiel von „The American Drama Group Europe“ und TNT theatre Britain, im Grazer Schauspielhaus.

Wenn man an seine Kindheit denkt, verbindet man mit dieser Freude, Freunde, viel neues Wissen, sprühende Energie. Was einem keinesfalls beim Wort „Kindheit“ einfällt sind Ängste, Angst/Ängste haben, Armut, Kriminalität, Missbrauch. Die Kindheit ist die schönste und wichtigste Zeit des Lebens. In dieser Zeit bildet sich die Wahrnehmung über die Welt, Gesellschaft, Gesellschaftsverhältnisse. Es bildet sich auch die Idee der eigenen Zukunft oder eben der eigenen Zukunftslosigkeit, dem Ausharren, Überleben, wie dies in Charles Dickens zweitem Roman „Oliver Twist“ so schön zur Schau gestellt wird. 
 
Mit meinem 6-jährigen Sohn, dem Jungredakteur Jordan, besuche ich die Vorstellung „Oliver Twist“ am Schauspielhaus Graz, eine Gastvorstellung der „The American Drama Group Europe“ und des TNT Theatre Britain in englischer Sprache. Ein Klassiker, den man auch aus der Schule kennt und der vor allem in englischer Sprache originaler nicht klingen kann. Der Saal ist nicht ausverkauft, allerdings zu 95 Prozent mit Schulklassen gefüllt. Wohl zu Weiterbildungszwecken. Und jeder Betrachter deutet alles aus seinem eigenen Blickwinkel. Ich bin eine Mutter, und diese meine Sichtweise ergibt bei mir bereits den ersten Eindruck, als ich das Programmheft durchblättere und die Bilder zu den diversen Verfilmungen des Romans im Internet ansehe. Ganz prägnant ist jenes eines Kindes, Oliver Twist, auf den Stiegen eines Vorhauses in Einsamkeit schlafend. Schwarze nackte Füße, zerrissenes Gewand, unruhige Gesichtszüge. Das Wohl eines Kindes war noch nie gesellschaftlich ein großer Begriff. Umso öfter wird die Arche Noah angerufen, wenn ein Hund bei Sonnenschein neben einer Wasserschüssel liegt und nicht seine Schnauze drinnen hat. Kinder sind nicht „in“. Sie sind nicht so knuddelig, gehen nicht auf den hinteren Pfoten, man kann sie auch nicht in eine Tasche hineinpacken, und auf ein Treffen mit Freunden kann man ein Kind auch nicht immer mitnehmen, weil es fängt ja oft zu einem unpassenden Moment zu weinen an. Auch wenn der Roman schon einige Jahre auf seinem Buckel hat (zwischen 1837 und 1839 ist dieser entstanden), ist das Thema der gesellschaftlichen Verantwortung um das Wohlergehen eines Kindes nach wie vor ein großes Thema. 
 
Kindlers Literaturlexikon beschreibt die Figur von Oliver Twist wie folgt: 
 
„Der junge Held wirkt unerträglich edel und, obwohl jede Voraussetzung dafür fehlt, wohlerzogen und bürgerlich: ein Held nach den gängigen Klischees.“
 
Auch wenn das Happy End sich nach dem gängigen Hollywood- und Walt-Disney-Muster abzeichnet, hat man das sichere Gefühl, dass die Gewalt, nicht so viel die körperlichen, wie die psychischen Verletzungen an Oliver Twist nie vorbeigehen und wer weiß, ob er den gleichen Fehler macht wie sein Großvater einst bei seiner Mutter gemacht hat. 
 
„If I am so evil, why I am so poor“
 
Der ewige Diskurs über die Reichen, die sich durch die Steuergelder der Kleinbürger bereichern, wird auch im Roman “Oliver Twist” zur Sprache gebracht. So entsteht eine Diskrepanz, und der Kleinkriminelle, der seiner Meinung nach nichts anderes wie der Reiche macht, allerdings im verkehrten Sinne (sich an den Reichen bereichern), versteht die Welt nicht. Denn er wird verurteilt und der andere, der auf eine „ehrliche“ Art und Weise sein Geld verdient, wird hochgepriesen. Hehler Fagin´s letzte Worte vor dem Erhängen, auf die er selbst große Bedeutung legt, sind „If I am so evil, why I am so poor?“
 
Little bits from large
 
Nach dem Beispiel des alten römischen Theaters werden die weiblichen Rollen, Mrs. Bedwin, von den Männern sowie männliche Rollen, Oliver Twist, Artful Dodger, Charles Bates, von den weiblichen Schauspielerinnen gespielt, was beim Zuschauer bestens angekommen ist, vor allem die Verkörperung der Rolle von Mrs. Bedwin, die mehrere Lacher auslöste. 
 
Wiederum gab es Szenen, wo das Lachen mit Tränen erfüllt war bzw. einem vollkommen vergangen war, nicht, weil man so viel gelacht hat, sondern weil es einen psychisch fertig gemacht hat. So war es bei der Szene im Kinderarbeitslager, wo Mrs. Bedwin (nicht vergessen, ein Mann in weiblichem Gewand mit einer Kopfbedeckung mit Rüschen nach damaliger Tradition) und Mr. Bumble eine Hymne über ihre gegenseitige Zuneigung singen. Nach dem ersten Peitschenschlag an Oliver Twist, der dafür bestraft wird, dass er um mehr Essen gefragt hat, hört man nicht mehr dem Lied zu, sondern hofft auf das baldige Ende. Gerne gibt man hier Hehler Fagin Recht, indem er sagt, dass die kaltblütige Ermordung von Nancy nicht das schrecklichste Verbrechen an der Menschheit war. 
 
Die schlichte Bühnendekoration mit dem Schafott und einem Sarg, die auf der großen Bühne am Anfang der Vorstellung untergingen, wurde geschickt durch kleine Addierungen bei jeder neuen Szene neu verwandelt. Der Sarg wurde einmal zur Tür, einmal zum Gang in den Keller, das Schafott zum geheimen Eingang ins „Nest“ von Hehler Fagin und seiner Bande. 
 
Lebhaftes, hervorragendes Schauspiel, starke schöne Stimmen machen die Aufführung zu einem wahren Erlebnis. Der Jungredakteur Jordan war trotz der späten Stunde (die Vorstellung dauerte samt einer kleinen Pause bis halb 10 am Abend) total begeistert und war ihm nicht einmal die Sprachbarriere eine Hürde. Sein Lieblingscharakter blieb natürlich Oliver Twist. 

vs
 
Fotos im Text: Paul Stebbings
 


 

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