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aryong
03.09.2026 05:45:31 aryong hat ein Thema kommentiert Wer ist das?:  That's an awesome anecdote about Tony Hawk! Skating around the White House for Independence Day sounds like something only he could pull off. It really captures that spirit of freedom you mentioned. Speaking of claiming territory, it reminds me a bit of games like paper.io 2 – in a much more digital and less rebellious way, of course!
mandaummers
03.09.2026 04:19:37 mandaummers hat ein Thema kommentiert Adventskalender!:  Hey everyone! What Advent calendars do you all have this year? I just got a massive Lindt calendar from my parents the day before yesterday. I was so excited and can't wait for all the chocolate! It's almost as satisfying as solving a really tough Wordle Unlimited puzzle.
falcome
02.09.2026 13:21:50 falcome hat ein Thema kommentiert Volksweisheiten - und was in ihnen steckt:  Bei der Suche nach einer seriösen Glücksspielmöglichkeit stößt man oft auf Probleme. Im Internet treiben sich viele Betrüger herum, und es ist schwierig, eine wirklich gute Option zu finden. Ich empfehle die Plattform https://winolot.or.at/, um sich über tolle winolot casino zu informieren, da die Bedingungen klar sind und man einen attraktiven Willkommensbonus in Anspruch nehmen kann.
nesteroid
01.09.2026 18:29:50 nesteroid hat ein Thema kommentiert Gesundes Abnehmen mit der Japan-Diät:  Gestern Abend regnete es in Strömen und ich hatte absolut keine Lust, das Haus zu verlassen. Ich blätterte auf meinem Smartphone durch verschiedene Nachrichten-Apps und stieß dabei auf einen Werbebanner für ein online casino. Die bunten Farben und das Versprechen von schnellen Auszahlungen weckten mein Interesse. Ich beschloss, es mit einem kleinen Budget zu probieren und setzte mich mit einer Tasse Tee auf die Couch. Nach dem Login fielen mir sofort die vielen Live-Tischspiele auf. Über Quickwin Casino fand ich nach kurzer Zeit einen Platz an einem deutschsprachigen Roulettetisch. Der Croupie machte einen lockeren Eindruck und die Runden liefen flüssig. Nach einer halben Stunde hatte ich meinen Einsatz verdoppelt und wurde wirklich zufrieden. Die Auszahlung am nächsten Morgen klappte reibungslos auf mein deutsches Bankkonto.
 
derpington
05.11.2020 15:07:52 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Spirale schon ausprobiert?!
derpington
05.11.2020 15:06:30 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Gewissheit bekommst du nur beim Arzt.
malou
26.02.2015 17:17:09 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: tut mir leid :/ such im internet nach einer selbsthilfegruppe vielleicht gibt es eine in deiner nähe oder ein internetforum. ansonsten kannst du deinen arzt danach fragen vielleicht hat er eine lösung für dich.
malou
26.02.2015 17:12:26 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: nicht jeder bekommt sie oder alle 4... ich hatte drei wurden jedoch alle entfernt. du kannst deinen zahnarzt oder kieferorthopäden fragen und ggf eine zweitmeinung einholen. wenn sie weh tun würde ich sie schon entfernen lassen viel glück
 
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13.10.2014  |  Kommentare: 0

„Du bist das Beste, das ich je geschaffen habe“

„Du bist das Beste, das ich je geschaffen habe“
„Die Götter weinen“ am Schauspielhaus Graz.

Macht macht süchtig. Wer sie hat, verlangt immer wieder nach mehr und kann nie satt werden, bevor er die Sicherheit hat, dass jeder Mensch und jedes Ereignis unter seiner Kontrolle ist. Einerseits macht Macht stark und verschafft dem Inhaber eine Respektsituation. Verliert man an Stärke, wird weich, so verliert man auch Kontrolle und Macht. Diktatorische Macht, Konkurrenz und Kräftemessen, Machtspielchen und gleichzeitiger Untergang der Menschlichkeit, der Geistlichkeit im Menschen spiegelt das Theaterstück in der Regie von Anna Badora „Die Götter weinen“ (Originalstück von Dennis Kelly) wider.

Weg von den fleischfressenden Bestien, zurück zu Robinson Crusoe und Freitag

In Amerika würde man Colm (Udo Samel) als „Shark“ bezeichnen. Er ist ein seelenloser Mensch, ein Menschenhasser, der seelenruhig und rücksichtslos jeden zerstört, der sich ihm in den Weg stellt. Auch seiner Familie lässt er keinen Raum für Sentimentalitäten. Colm, der sein Unternehmen über Jahrzehnte lang geleitet hat und ganz spontan und für alle überraschend seinen Rücktritt verkündet und Catherine (Verena Lercher) und Richard (Marco Albrecht) die Konzernleitung übergibt. Seinen einzigen Sohn Jimmy (Samouil Stoyanov) übergeht er, mehr noch, er nimmt ihm sein langjähriges Projekt im mittelamerikanischen Entwicklungsland Belize . Als Erklärung zu der Ausklammerung seines einzigen Sohnes hält er einen langen Vortrag, wobei er sich für seinen Hass gegenüber dem ungeborenen Kind zu rechtfertigen versucht. Er hatte sich beibringen müssen, „das, was jeden Tag den Körper seiner Frau zerstört hat“ (ungefähre Wiedergabe des auf der Bühne gesagten), lieben zu lernen. Wenigstens eines kann man Colm nicht nehmen: seine Ehrlichkeit. Auch wenn diese dem zerstörten und verletzten Sohn nichts mehr nutzt. Denn wer will gerne erfahren, dass er unerwünscht auf die Welt gekommen ist und seine Eltern ihn „lieben lernen mussten“? Jimmy sei eine Qual für seine Eltern gewesen.
 

Als Jimmy, der sich auf die Seite von Catherine, der neuernannten Konzernleiterin, geschlagen hat und nun die Macht seiner Taten, seiner durch Verletzung durchgesetzten Taten, hautnah spürt, verspürt er nun eine gewisse Macht über seinen Vater. Zuerst wurde er von allen verletzt. Von Beth (Birgit Stöger), die seine Liebe nicht anerkennt, von seinem Vater, der ihm keine Sicherheit und Geborgenheit gegeben hat. Was er an seelischen Qualen verspürt hat, projiziert er in die körperlichen Schmerzen. Er lässt alle zumindest körperlich erleben, was ihm angetan wurde. Seinem gefallenen Vater bricht er ein Armgelenk, hält sich jedoch zurück ihm das zweite zu brechen. Jimmy lernt zu vergeben. Er lernt seine Verletzungen zu negieren, neu zu starten, ohne andere zu zerstören. Am Ende des Stückes erkennt man Jimmy nicht mehr. Denn als er seinen am Boden zerstörten Vater nach langer Suche wiederfindet und es zu der Frage kommt „Was machen wir mit ihm?“, antwortet er klar und deutlich „Wir nehmen ihn mit. Er ist mein Vater. Er ist mein Vater“.

Zuschauer verlassen den Raum, nachdem ein Kannibalismusakt auf der Bühne aufgeführt wird

Horrorfilme sind ein Bestandteil der Kinoproduktion. Diese erlangen immer mehr an Popularität. Der Kinozuschauer verträgt unglaublich viel Grausamkeit. Nicht aber der Theaterzuschauer. Denn nach dem Kannibalismusakt von Richard, der sich durch die Niederlage von Catherine stärken wollte, verlassen einige Zuschauer den Zuschauerraum. Der halb gefüllte Saal des Schauspielhauses Graz wird nach der Pause noch um einige Besucher leerer. Der Theaterzuschauer verträgt keine Gewalt und Grausamkeiten auf der Bühne. Das Stück „Die Götter weinen“ ist jedoch von diesen gefüllt. Unsere Redakteurin ist zu dem Schluss gekommen, dass körperliche Gewalt dem Ausdruck der nicht geäußerten seelischen Schmerzen, die man nicht anders zu verarbeiten weiß, dient.

Der zweite Akt ist zum ersten Akt wie Yin zu Yang, wie Schwarz zu Weiß, er stellt einfach im Gegensatz zum ersten Akt, gefüllt mit seelischen Schmerzen, Unsicherheiten, Gewalt, Ruine, eine perfekte Situation der Ausgeglichenheit, der seelischen Ruhe dar. Colm findet seinen Platz nicht mehr im seinem alten Leben und geht daher zu Barbara (Katharina Klar), der Tochter eines von ihm zerstörten Rivalen. Nichts ahnend nimmt Barbara den verletzten alten Mann auf. Colm lernt sie besser kennen, erkennt in ihr eine starke junge, selbstbewusste Frau, die ihre Verletzungen beiseitegelassen hat und die nach vorne schaut. Gleichzeitig hat sie eine Seele. Sie wäre perfekt für sein Unternehmen. Begeistert von ihrer Person macht Colm eine Bemerkung: „Du bist das Beste, was ich je geschaffen habe“.

Weibliche Sexualität als letztes Mittel zum Zweck

Bemerkenswert ist, dass im Stück „Die Götter weinen“ weibliche Sexualität als Mittel zum Zweck eingesetzt wird. Beth, die Jimmy nicht liebt, will sich aus ihrer Situation mittels ihrer körperlichen Hingabe befreien. Catherine versichert sich der Unterstützung von Jimmy, indem sie ihren „kleinen braven Soldaten“ fickt. Verzweifelt von ihrem Niedergang bläst Catherine Richard einen. Anna Badora setzt weibliche Sexualität als Mittel zum Zweck ein, als letzte Möglichkeit, am Erfolg teilzunehmen. Keiner der Männer nimmt jedoch derartige Angebote an. Wollte Anna Badora damit ein Zeichen setzen?

Die Götter weinen“ hat natürlich einen tieferen Sinn. Das Stück setzt sich von den üblichen Theaterstücken ab, indem es starke Menschen darstellt, vor allem starke Frauen, die jedoch in ihrer Verzweiflung auf alte gesellschaftlichen Methoden zurückgreifen. Nervenschwachen Menschen würden wir jedoch aufgrund der sich mehrfach wiederholenden Kannibalismus- und Gewaltakten davon abraten, das Stück zu besuchen.




Foto: Lupi Spuma/ Schauspielhaus Graz
 


 

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