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jifaxo2521
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tonylarp
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volohovicc
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volohovicc
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derpington
05.11.2020 15:07:52 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Spirale schon ausprobiert?!
derpington
05.11.2020 15:06:30 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Gewissheit bekommst du nur beim Arzt.
malou
26.02.2015 17:17:09 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: tut mir leid :/ such im internet nach einer selbsthilfegruppe vielleicht gibt es eine in deiner nähe oder ein internetforum. ansonsten kannst du deinen arzt danach fragen vielleicht hat er eine lösung für dich.
malou
26.02.2015 17:12:26 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: nicht jeder bekommt sie oder alle 4... ich hatte drei wurden jedoch alle entfernt. du kannst deinen zahnarzt oder kieferorthopäden fragen und ggf eine zweitmeinung einholen. wenn sie weh tun würde ich sie schon entfernen lassen viel glück
 
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09.09.2010  |  Kommentare: 0

Drei sorgenfreie Jahre?

Drei sorgenfreie Jahre?
Das Hormonimplantat Implanon verspricht Schutz vor ungewollten Schwangerschaft, hat aber nicht nur Vorteile.

Seit den 60er Jahren ist die Antibabypille die meist verbreitete Art der hormonellen Empfängnisverhütung und gilt dabei auch als eine der zuverlässigsten Methoden. Vorausgesetzt, man nimmt sie auch jeden Tag zur selben Zeit ein!

Genau an diesem Punkt scheitern aber viele Frauen. Hat man einmal vergessen, die Pille zu schlucken, ist nicht nur der Verhütungsschutz nicht mehr gewährleistet, außerdem gerät der ganze Pillenzyklus durcheinander. Ein Diskurs über Verantwortungsbewusstsein sei jetzt einmal außen vor gelassen. Fakt ist: Jeder Frau kann es passieren, und den meisten Anwenderinnen ist es schon passiert, dass sie die Einnahme versäumen, aus welchen Gründen auch immer.

Es gibt auch Alternativen der hormonellen Kontrazeption, die Anwendungsfehler der Benutzerin ausschließen, was die häufigste Ursache für eine Schwangerschaft trotz Verhütungsmaßnahmen darstellt. Beispiele sind: die Dreimonatsspritze, die eben deshalb unpraktisch ist, weil man alle drei Monate wieder zum Gynäkologen muss; die Spirale, von der meist eher abgeraten wird, da sie, eingesetzt in die Gebärmutter, verrutschen und damit Verletzungen verursachen kann; und das Hormonimplantat.

Das Hormonimplantat ist seit etwa zehn Jahren auf dem Markt. Im Gegensatz zur Antibabypille, die sowohl Östrogene, als auch Gestagene – also beide großen weiblichen Hormongruppen – enthält, funktioniert das Implanon nur durch Gestagene und kann somit auch bei Frauen angewendet werden, die keine östrogenhaltigen Mittel vertragen oder einnehmen dürfen.

Es handelt sich dabei um ein kleines Kunststoffstäbchen, das vom Gynäkologen unter lokaler Betäubung unter die Haut gesetzt wird. Dort verwächst es mit der Zeit mit dem Gewebe, zuvor sollte aber unbedingt überprüft werden, ob es auch richtig liegt. Es ist nicht sichtbar, man kann es aber spüren. Wurde es korrekt eingesetzt, bietet es im Idealfall drei Jahre Verhütungsschutz. Die Monatsblutung wird seltener, bei manchen Frauen bleibt sie sogar ganz aus.

Die Gesundheitsrisiken ähneln denen der Antibabypille. Eventuelle unerwünschte Nebenwirkungen sind Gewichtszunahme, Akne, Kopf- und Brustschmerzen, Unregelmäßigkeiten der Periode usw. Außerdem können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten. (Für nähere Informationen dazu erkundigen Sie sich bei Ihrem Gynäkologen.)

Davon abgesehen sind aber auch folgende Nachteile zu erwähnen: Erstens: Es kostet etwa 350 Euro (die Krankenkassa kommt dafür nicht auf). Und zweitens: Nicht alle Frauen vertragen es!

Um das Risiko einer Unverträglichkeit einschätzen zu können, wird üblicherweise drei Monate lang eine Pille mit einer ähnlichen hormonellen Zusammensetzung verabreicht. Aber selbst wenn dabei keine Komplikationen auftreten, gibt es keine Garantie dafür, dass man das Implanon verträgt. Und sollte dies eben nicht der Fall sein, hat man neben den gesundheitlichen Nebenwirkungen die 350 Euro umsonst ausgegeben.

Entfernt wird das Implanon wieder unter lokaler Betäubung. Dabei muss es herausgeschnitten werden. Wenn man möchte, kann dann gleich ein neues Stäbchen eingesetzt werden. Die Wunde muss genäht werden, und es kann auch eine kleine Narbe zurückbleiben.

Das Implanon birgt einige Risiken in sich, wenn man es aber verträgt, ist es eine zuverlässige und bequeme Methode, eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern.

Wenn Sie über ein Hormonimplantat nachdenken, sollten Sie sich auf jeden Fall ausreichend informieren und von Ihrem Arzt beraten lassen.

(kf) Foto: Suoperstylo


 

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