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rosa
16:46 rosa hat ein Thema kommentiert Was tun in der Freizeit?: Ich hab mit meinen Single-Freundinnen früher dann einfach Spieleabende gemacht. Dafür ist man nie zu alt ;) Und wer möchte kann das mit Alkohol kombinieren
rosa
16:37 rosa hat ein Thema kommentiert Habt ihr euch schonmal von einem Influencer beeinflussen lassen?:  Seh ich ähnlich. Hab mich auch mal von Bibis Beauty Palace influencen lassen... Und zwar mit sehr schicken, aber etwas teureren Westernstiefeln... Allerdings muss ich sagen, dass sich der Kauf gelohnt hat. Wusste nicht ob ich es bereuen werde so viel Geld für Schuhe auszugeben, aber die halten jetzt seit 3 Jahren obwohl ich sie seeehr häufig trage. Vorher hab ich mir jedes Jahr mind zwei Paar neue Schuhe geholt.. Da war Bibi mal für was gut :D 
tuschtusch
14:42 tuschtusch hat ein Thema kommentiert Wieviel kostet eine neue Therme - Erfahrungen?: Und was wäre dann die günstige Alternative? Also Brennwertthermen sind teurer als die anderen. Ihr habt euch dann für die teurere Variante entschieden weil? Ob ich jetzt noch 20 Jahre in meiner Wohnung bleiben möchte ist halt auch wieder so eine Frage. Meine jetzige Wohnung ist halt nicht gerade auf Kinder ausgelegt, ist einfach zu klein hat nur zwei Zimmer. Und irgendwann soll es ja auch so weit sein;) Wenn ich jetzt wusste, ich bleibe mein restliches Leben in der Wohnung, ok dann muss man halt mal investieren, wenn es dann für 20 Jahre ist, ist es ja ok.
albita
01:37 albita hat ein Thema kommentiert Wieviel kostet eine neue Therme - Erfahrungen?: Wir hatten das Problem erst letztes Jahr auch, da wir auch mit unserer alten Therme doch ständig Probleme hatten und dann beschlossen haben eine Neue zu kaufen. Die Wohnung gehört uns und wir wollten uns auch eine gute und moderne Brennwerttherme besorgen die auch viele viele Jahre funktionieren soll. Für eine gute Therme muss man schon mit ca. 5000€ rechnen. Es gibt auch andere billigere aber man muss auch berücksichtigen, dass man eine Therme 20 Jahre oder länger hat und es wichtig ist, dass es eine qualitativ hochwertige ist die eine hohen Wirkungsgrad hat (sprich eine gute Brennwerttherme).
 
malou
26.02.2015 17:17:09 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: tut mir leid :/ such im internet nach einer selbsthilfegruppe vielleicht gibt es eine in deiner nähe oder ein internetforum. ansonsten kannst du deinen arzt danach fragen vielleicht hat er eine lösung für dich.
malou
26.02.2015 17:12:26 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: nicht jeder bekommt sie oder alle 4... ich hatte drei wurden jedoch alle entfernt. du kannst deinen zahnarzt oder kieferorthopäden fragen und ggf eine zweitmeinung einholen. wenn sie weh tun würde ich sie schon entfernen lassen viel glück
11.08.2014 22:39:51 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
11.08.2014 22:38:53 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lese dazu am besten den ausführlichen Artikel
 
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09.02.2019  |  Kommentare: 0

Depression ist eine Luxussache

Depression ist eine Luxussache
„Martha“, die romantisch-komische Oper von Friedrich von Flotow, in der Inszenierung von Peter Lund an der Grazer Oper.

Edler Schmuck, unbeschwertes Leben, Tage in Pracht und Unterhaltung ohne Ende. Keine Sorgen, keine Beschwerden, doch einem kann es nicht zu viel Gutes geben. So verbringt Lady Harriet ihre Tage in Depressionen, weil sie ihren eintönigen Alltag nicht aushalten kann. Nichts macht ihr Freude, alles ist nur verlogener monotoner „Charme“. Gefangen in ihrem Schicksal sehnt sie sich nach einem Abenteuer, nach einer Abwechslung. Das Leben will sie erleben. Um dieses zu finden, mischt sie sich samt ihrer Vertrauten Nancy und dem aufdringlichen Möchte-gern-Liebhaber Lord Tristan Mickleford (was wäre diese Oper ohne Wilfried Zelinka) unter die Leute. 
 

 
Die Inszenierung von Peter Lund, deren Eröffnung im Bethlem Royal Hospital, einem Spital für seelisch Erkrankte, dessen Anwesenheit sich durch das gesamte Stück zieht, auch der „Markt zu Richmond“ findet szenisch „im Spital“ unter der Beteiligung der dortigen Bewohner statt, deren Idee grundsätzlich nach dem Durchlesen des Prospektes klar wird, geht während des Stücks ohne Hintergrundwissen jedoch nicht auf. Das Spital ist ein Symbol für Melancholie und Manie, beides seelische Krankheiten, die bei manchen ein Leben lang bleiben. Fest steht jedoch, dass diese wohl, unserer Zeit gleich, eine Luxuserscheinung sind, und kaum dem „normalen“ Volk ein Begriff sind. Den für Depressionen und Manien muss man Zeit haben, die nur den höheren Schichten, die sich vor Langweile nicht zu retten wissen, gegeben ist. 
 

 
Das Thema der sozialen Hierarchien geht in der Oper ebenfalls stark auf. Lady Harriet weiß ihre gesellschaftliche Stellung zu schätzen und will sich auf gar keinen Fall, auch der Liebe wegen, durch diese in einen niederen Stand versetzen lassen. Was natürlich dem gesunden Menschenverstand entspricht. Nur wirkt sie durchaus unbeständig und wechselhaft als sie, von der adeligen Herkunft von Lyonel (stimmgewaltig von Ilker Arcayürek gespielt) Kenntnis bekommen, ihre unabhängige starke Gestalt auf einmal niedrig und anbiedernd aussehen lässt. Lady Harriet wirkt bis zur letzten Minute verloren und unwissend, was sie eigentlich will. 
 
Im Gegensatz zu ihr ist Nancy (wie immer leicht und stimmklar von Anna Brull gespielt) sehr bodenständig, lebensfroh und weiß ganz genau, was sie will und wie sie das erreicht. So leicht finden auch Plumkett (Peter Kellner) und sie zueinander. 
 
Das düstere, bedrückende Bühnenbild entspricht nicht dem Geist einer romantisch-komischen Oper. Auch die Anwesenheit von Melancholie und Manie ist in der Inszenierung unter anderem durch das Spital übertrieben hoch, was im Endeffekt die Stimmung trübt. Man spürt die Depression von Lady Harriet buchstäblich auf der eigenen Haut. So schienen die komischen Einlagen in der Oper, die durchaus witzig waren, etwas holprig angesichts der drückenden Düsterheit der Gesamtsituation. Auch die Musik von Friedrich von Flotow unter der musikalischen Leitung von Robin Engelen wirkt eher bedrückend als romantisch-komisch. 

vs

Fotos: Werner Kmetitsch


 

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