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veronikalot
05:50 veronikalot hat ein Thema kommentiert engel:fragen um partner wie es weiter geht:  Winfest konzentriert sich auf den deutschen Markt und operiert mit einer Lizenz der deutschen Regulierungsbehörde GGL, wodurch es den lokalen Gesetzen entspricht. Das ist ein großer Vorteil, da die Casino-Anforderungen in Deutschland recht streng sind. Die Plattform bietet eine klassische Spielauswahl – Spielautomaten, Roulette und Live-Casino Winfest Casino. Obwohl die Regulierungen Einsätze und Funktionen einschränken können, erhöhen sie die Sicherheit. Insgesamt ist Winfest eine Option für alle, die ein legales Casino mit staatlicher Aufsicht suchen.
veart
05:17 veart hat ein Thema kommentiert Eine neue Leidenschaft entdecken:  This article screams untapped potential! It really resonates with me. A while back, I had to debug some gnarly code that seemed utterly impenetrable at first, like a Connections Game designed it. Hours of frustration, felt like hitting a wall, but then, boom! A breakthrough, and suddenly I was enjoying the challenge. 
nesteroid
23.04.2026 20:38:19 nesteroid hat ein Thema kommentiert Gestose und ihre Behandlung:  Hey zusammen, ich habe davon durch einen Freund aus Deutschland erfahren, der gern neue Plattformen testet. Er meinte, ich soll es mir mal anschauen, also habe ich das abends gemacht. Während ich mich durchgeklickt habe, bin ich auf National Casino gekommen. Mir hat gefallen, dass alles direkt verständlich war. Die ersten Versuche waren eher durchwachsen, aber nach und nach lief es besser. Am Ende hatte ich ein paar gute Treffer, die meine Verluste gedeckt und mir sogar ein kleines Plus eingebracht haben.
nesteroid
23.04.2026 20:13:08 nesteroid hat ein Thema kommentiert Ein Traum für die Wirbelsäule:  Ich habe es entdeckt, als ich während einer Zugfahrt Kommentare gelesen habe. Jemand aus Deutschland schrieb, dass er einfache Plattformen bevorzugt, was mich neugierig gemacht hat. Also habe ich es später selbst getestet und bin auf Bruno Casino gegangen. Was mir sofort auffiel, war, wie schnell alles funktioniert hat. Ich hatte zuerst eine kleine Verlustphase, aber ich bin drangeblieben. Nach ein paar guten Runden konnte ich alles wieder reinholen und sogar leicht im Plus landen, was sich richtig gut angefühlt hat.
 
derpington
05.11.2020 15:07:52 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Spirale schon ausprobiert?!
derpington
05.11.2020 15:06:30 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Gewissheit bekommst du nur beim Arzt.
malou
26.02.2015 17:17:09 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: tut mir leid :/ such im internet nach einer selbsthilfegruppe vielleicht gibt es eine in deiner nähe oder ein internetforum. ansonsten kannst du deinen arzt danach fragen vielleicht hat er eine lösung für dich.
malou
26.02.2015 17:12:26 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: nicht jeder bekommt sie oder alle 4... ich hatte drei wurden jedoch alle entfernt. du kannst deinen zahnarzt oder kieferorthopäden fragen und ggf eine zweitmeinung einholen. wenn sie weh tun würde ich sie schon entfernen lassen viel glück
 
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02.08.2011  |  Kommentare: 0

Soundtrack einer Auswanderung

Soundtrack einer Auswanderung
Naked Lunchs musikalische Neu-Interpretation von Kafkas „Amerika“

Die Klagenfurter Indie-Rockband Naked Lunch braucht sich wirklich nicht nachsagen lassen, große Herausforderungen zu scheuen. Denn nicht anders als äußerst ambitioniert ist es zu bezeichnen, Kafka einer musikalischen Neuinterpretation zu unterziehen – so geschehen am Klagenfurter Stadttheater im März 2011 mit Kafkas Romanfragment „Amerika“.

Die Bühnenfassung von „Amerika“ entstammt der Feder des Kärntner Künstlers Bernd Liepold-Mosser, der in Folge auch Regie führte, den Part des Protagonisten Karl Roßmann übernahm Robert Stadlober – und Naked Lunch fiel eben die Rolle zu, zur Umsetzung dieses sperrigen Stücks Literatur die Musik beizusteuern. Die gute Nachricht für alle, die (wie ich) dieses theatralische Gustostückerl nicht live miterleben konnten: Der Soundtrack zum Stück (bzw. Buch) wurde in weiser Voraussicht auch auf CD festgehalten und ist in limitierter Auflage im Handel erhältlich. Bleibt natürlich die bange Frage, wie denn nun zeitgenössisch vertonter Kafka klingen mag.

Vorab: Naked Lunch nehmen sich bei ihrer Interpretation des Bühnengeschehens so manche künstlerische Freiheit. Entstanden ist, nach eigener Aussage des Naked Lunch-Masterminds Oliver Welter, nicht etwa bloße „Untermalungsmusik“ des Stücks, sondern ein Konzeptalbum, das als eigenständige Kunstform zu verstehen ist. Doch die großen Themen, um die es sich in „Amerika“ da wie dort dreht, bleiben natürlich erhalten, wie schon der erste Track des Albums eingänglich demonstriert.

„Amerika“ ist die Geschichte eines Scheiterns in neun Episoden, gegliedert nach den neun Kapiteln des 1927 posthum erschienenen Romanfragments, denen Naked Lunch je einen eigenen Song widmen. Das sehnsüchtige „Let me walk upon the water“ bildet den Startschuss der Odyssee Karl Roßmanns, der sich mit allen Hoffnungen und Ängsten konfrontiert sieht, die ein Neubeginn in einem völlig fremden Land so mit sich bringt.

Denn der Protagonist ist auf Geheiß seiner Eltern unterwegs nach Amerika, wo die Unmöglichkeiten (des menschlichen Erfolgs) bekanntlich begrenzt sind. Dessen gewiss, denkt sich Naked Lunchs Roßmann beherzt: „Bring it on!“ – und zählt sicherheitshalber auf, was ihm alles keine Angst macht, also, nicht dass man glaubt.
Der Protagonist fühlt sich in jeder Hinsicht bereit für Amerika. In diesem gelobten Land, von dem er nur sehr vage Vorstellungen hat, ist das Gras bekanntermaßen grüner, hier können Wunder geschehen, wofür das an Jesus gemahnende Auf-dem-Wasser-Gehen die perfekte Metapher liefert: „Let me walk upon the water / with a suitcase in my hand / to the other side, where the lights are bright ...“

Roßmann bittet das neue Land, in dem ein anderes, nämlich das gute, Leben beginnen soll, um wohlwollende Aufnahme, und ist sich sicher, dass ihm hier jede Gunst gewährt werden wird. Er ist voller Erwartungen – heute vielleicht noch ein Fremder, wird er schon morgen gewiss ein Teil jener Glücklichen sein, die den amerikanischen Traum leben. Und vor Ort nicht zuletzt Geborgenheit finden: „Bring on arms that hold me tight ...“

Doch wie sich schnell zeigt, ist die Reise ins vermeintliche Paradies noch nicht mit dem Ziel zu verwechseln. Traurige Tage, kalte Nächte, viel Lärm und grelle Lichter setzen unserem heimwehkranken Helden zu, der aber beschließt, sich zusammenzureißen und bei der Stange zu bleiben. Schließlich ist diese Hölle Leben eine mehr oder weniger selbstgewählte („This Hell of Life“). In „Fight Club“ werden daraufhin eindeutig härtere Töne angeschlagen und die körperliche und emotionale Versehrtheit des Protagonisten thematisiert, der sich nach der erhofften Freiheit sehnt: „My feet, they don't walk / my hands are so tired / see, this body of mine is locked in a cage ...“ Zahlreich sind die Qualen, die Roßmann zu erleiden hat. In „Tumble down“ ist er ganz geplagte Künstlerseele, die einzig im Alleinsein das wahre Glück zu erleben vermag, wie Naked Lunch (vielleicht aus eigener Erfahrung) glaubwürdig vermitteln.

Wider Erwarten merkt man bald, das im Verlauf des Albums kaum eine kontinuierliche, zusammenhängende Geschichte erzählt wird. Musikalisch melodisch und eingängig, sind es in den poetisch geratenen Texten auf „Amerika“ vor allem Puzzleteile aus verstreuten Emotionen und wiederkehrenden Motiven, die einen Klangteppich, ein Stimmungsbild erzeugen. Kennt man weder Roman noch Stück, so gelingt es jedenfalls bestimmt nicht, in Naked Lunchs kafkaesken Versatzstücken einen Plot auszumachen. Aber da wir es ja mit einem Album zu tun haben, das ganz bewusst auch ohne Stück funktionieren soll, ist dies wohl kein unbeabsichtigter Effekt.

Und wie beendet man die Neuinterpretation eines Fragments? Laut einer Notiz in Kafkas Tagebuch hätte am Ende des unvollendet gebliebenen Romans der Tod Roßmanns stehen sollen. Naked Lunch schließen mit „Your last waltz“ und lassen alles offen – Komödie, Tragödie, wer weiß. Happy Ends sind machmal einfach eine Frage der Interpretation. Und „Amerika“ gibt eben keine Antworten, sondern malt Bilder – sentimental, düster, emotional und musikalisch immer auf dem Punkt.

Alles in allem ist „Kafka zum Nachhören“ eine gelungene Operation. Schon allein, weil sie vielleicht den einen oder anderen Musik-Fan dazu bringt, dann doch den Griff zum Buch zu wagen, um eine Antwort auf die Frage zu erhalten, wie die Geschichte denn nun wirklich beim Großmeister geschrieben steht.

Text: Daniela Herger

Bilder: © 2011 © Arnold Pöschl
(monkey.music)


 

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