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PR/Pressemitteilung: Fokusthema
16.01.2015
Gesunde Zähne tragen nicht nur entscheidend zu einem gepflegten Erscheinungsbild bei, sondern haben auch einen wesentlichen Einfluss auf das Wohlbefinden. Durch moderne Medizin und andere Faktoren ist die Lebenserwartung der Menschen gestiegen. Aus diesem Grund ist eine vorbeugende Zahnpflege und Mundhygiene eine wichtige Voraussetzung, um Gesundheit und Lebensqualität bis ins hohe Alter zu erhalten.   
 
Immer schön lächeln
Zähne zeigen: Ob wir einen Menschen sympathisch finden oder nicht, entscheiden wir in Bruchteilen von Sekunden. Dabei spielt vor allem das Gesicht eine entscheidende Rolle, denn britische Forscher haben herausgefunden, dass neben einer schlanken Figur und reiner Haut vor allem symmetrische, gerade Zahnreihen als Attraktivitätsmerkmal wahrgenommen werden. Und nicht nur das: Wer sich attraktiver fühlt, ist auch automatisch selbstbewusster!
 
Schmerz lass nach
Stechen, drücken, pulsieren: Zahnschmerzen zählen zu den unangenehmsten Schmerzen. Oft wird ein geschädigter Zahn als die Ursache für die Beschwerden enttarnt, aber auch Entzündungen im Mundraum können der Auslöser sein. „Zähne können schmerzempfindlich werden, wenn sich das Zahnfleisch zurückzieht oder wenn der Zahnschmelz abgebaut wird. Dadurch kann sogenanntes Dentin freigelegt werden, ein Teil des Zahnes, der ursprünglich keinen Kontakt zur Mundhöhle hatte. Das Dentin wird von vielen kleinen Kanälen durchzogen. Bei freiliegendem Dentin können äußere Reize über diese Kanäle bis zum Zahnnerv vordringen – Heißes, Kaltes, Süßes oder auch nur ein Luftzug können damit den Zahnnerv reizen und Schmerzen auslösen“, erklärt Dr. Oliver Hass, Medical Affairs Manager, GlaxoSmithKline Consumer Healthcare.
 
Bis zum (Zahn)Hals

Zu den häufigsten Zahnerkrankungen zählt die Paradontitis. Sie wird meist durch eine bakterielle Infektion hervorgerufen und beginnt mit einer Gingivitis, die sich dann auf den Kieferknochen ausbreitet. Etwa 80 % der deutschen Bevölkerung leiden darunter. Eine unbehandelte Paradontitis erhöht die Wahrscheinlichkeit für chronische Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Um ihr vorzubeugen, ist eine tägliche gründliche Zahnreinigung mit Bürste und Zahnseide die wirkungsvollste Maßnahme. Außerdem hilft es, Risikofaktoren wie Nikotin etc. zu reduzieren.  
 
Besser den Mund halten
Bei vielen Menschen, die unter Mundgeruch leiden, liegt die Ursache auf der Zunge oder besser gesagt den Bakterien, die sie besiedeln. Diese produzieren Schwefelverbindungen, die für den unangenehmen Geruch verantwortlich sind.  
 
Pasta, Pasta
Im Idealfall sollte man sich die Zähne nach jeder Mahlzeit reinigen. Dabei unterscheidet man zwischen drei Typen von Zahnpasta, die auch besondere Ansprüche erfüllen können: „Lautet die Diagnose des Zahnarztes „schmerzempfindliche Zähne“, kann bereits der Wechsel der Zahnpasta zu einer Verbesserung der Situation führen“, so Dr. Hass. Einer ihrer wichtigsten Wirkstoffe von Zahnpasta  ist Fluorid. Doch in der vergangenen Zeit geriet die Substanz immer wieder in die Kritik. Obwohl sein Nutzen in vielen Studien nachgewiesen werden konnte, hat Fluorid auch heute einen zweifelhaften Ruf. Viele Menschen verwechseln den Stoff mit dem hochgiftigen Gas Fluor, das bereits in kleinen Mengen toxisch wirkt. In Zahnpasten steckt jedoch nicht Fluor, sondern Fluorid, das bei korrektem Gebrauch nicht gefährlich sei, so Experten.
 
Worauf man bei der Mundhygiene und Zahnpflege achten sollte

    Die Zähne werden im besten Fall morgens, mittags und abends bzw. nach jedem Essen gereinigt, mindestens aber nach dem Frühstück und vor dem Schlafengehen. Dabei sollte man sie mindestens 3 Minuten lang putzen.

    Unbedingt darauf achten, beim Putzen keinen zu hohen Druck auf die Zähne auszuüben. Das kann zu Zahnfleischreizungen und Schädigungen der empfindlichen Zahnhälse führen.

    Nach dem Verzehr von sauren Speisen und Getränken sollte man ca. eine Stunde mit dem Zähneputzen warten, ansonsten können Schäden an der durch die Säure aufgeweichten Zahnsubstanz entstehen. Nach dieser Zeit haben sich die Säuren im Mund in der Regel wieder neutralisiert.

Text: medicalpress.de

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