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sejo
21.09.2018 18:37:41 sejo hat ein Thema kommentiert Adventskalender!:  Noch n bisschen warten,dann ist wieder ein Adventskalender an der Reihe :) Freu mich selbst über die Shokiii!Hatte auch den gleichen Kalender gehabt...ob du es glaubst oder nicht !Ah,ich liebe einfach solche schönen Tage im Jahr.Weihnachten auch ganz besonders.Neben dem vielen leckeren Essen,gibt es da auch noch Geschenkeee...und die Deko darf mann auch nicht vergessen,Leute!Wohin mann auch schaut,alles traumhaft geschmückt,Romantick pur!Kann es kaum noch erwarten. Lege auch sehr grossen Wert auf Deko!Bin der Meinung das ich es toll hinbekomme.Hab' mir für dieses Jahr auch paar flammenlose kerzen gekauft.Die werden sich super als Deko machen. Freu mich schon total drauf !   LG
ulla
21.09.2018 13:52:35 ulla hat ein Thema kommentiert Was man von den Kindern lernen kann: Ja das stimmt, ich kann das bei meiner fünfjährigen Nichte beobachten.Darum möchte ich ihr so ein Prinzessinen Bett kaufen.Das gefällt ihr so gut und sie kann darin träumen.www.prinzessin-bett.de/
ulla
21.09.2018 13:39:52 ulla hat ein Thema kommentiert Locken (Naturlocken, Dauerwelle,...,): Ich finde ja Natur Locken auch sehr schön.Ich habe selbst Locken und habe mir aber auch hier ein Gläteisen gekauft.Auf dieser Seite hier findet man die besten Angebote.www.glaettbuerste.net/warmluftbuerste/  
susi
14.09.2018 09:56:17 susi hat ein Thema kommentiert Meine Freundin zieht sich immer mehr zurück: Hallo, mach dir nicht zu viele Sorgen und gib ihr auch etwas Freiraum! Bei mir und mittlerweile meinem Ehemann war das vor einigen Jahren ähnlich, es war auch an einem Punkt als sich in unseren Leben sehr viel verändert hat. Wir haben uns aber beide Raum gegeben um nachzudenken und zu sehen, wie es weitergehen kann. Schlussendlich haben wir uns entschieden oder es wurde uns bewusst, dass wir ohne einander nicht können. Wir sind dann auch umgezogen und haben uns über www.demos.de/immobilien-kaufen-in-muenchen.aspx eine Eigentumswohnung am Rande Münchens gekauft. Unsere Töchter gehen mittlerweile in die Schule und wir genießen unsere gemeinsame Zeit. Auch jetzt geben wir uns aber genügend Raum, damit wir die gemeinsame Zeit mehr schätzen. Alles Liebe
 
malou
26.02.2015 17:17:09 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: tut mir leid :/ such im internet nach einer selbsthilfegruppe vielleicht gibt es eine in deiner nähe oder ein internetforum. ansonsten kannst du deinen arzt danach fragen vielleicht hat er eine lösung für dich.
malou
26.02.2015 17:12:26 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: nicht jeder bekommt sie oder alle 4... ich hatte drei wurden jedoch alle entfernt. du kannst deinen zahnarzt oder kieferorthopäden fragen und ggf eine zweitmeinung einholen. wenn sie weh tun würde ich sie schon entfernen lassen viel glück
11.08.2014 22:39:51 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
11.08.2014 22:38:53 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lese dazu am besten den ausführlichen Artikel
 
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Ich möchte alles erleben
Für alle, denen das nicht reicht, was sie bereits kennen und wissen. Für die, die gerne ausgefallene Sportarten machen oder sich gerne in verschiedene Richtungen weiterbilden wollen. Und natürlich auch für die, die sich hier ein paar dementsprechende Ideen einholen oder Erfahrungen austauschen möch
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03.07.2018  |  Kommentare: 0

Mein zehnjähriger Sohn tut mir leid, wenn er um dreiviertel sieben in der Früh außer Haus geht und um dreiviertel drei am Nachmittag erst aus der Schule kommt

Mein zehnjähriger Sohn tut mir leid, wenn er um dreiviertel sieben in der Früh außer Haus geht und um dreiviertel drei am Nachmittag erst aus der Schule kommt
Die Schule muss um halb acht beginnen, weil die Eltern, um rechtzeitig in der Arbeit zu sein, die Kinder vor halb acht in der Früh schon in die Schule schicken müssen

Mein zehnjähriger Sohn tut mir leid, wenn er um dreiviertel sieben in der Früh außer Haus geht und um dreiviertel drei am Nachmittag erst aus der Schule kommt

Was soll ich tun? Soll ich zur Direktorin gehen? Ob sie einen Klescher hat, dass die Schule um 07:30 Uhr beginnt? Wenn sie mir dann sagen muss, sie muss um halb acht beginnen, weil die Eltern, um rechtzeitig in der Arbeit zu sein, die Kinder vor halb acht in der Früh schon in die Schule schicken müssen.

Ich bin Vater von elf Töchtern und Söhnen, für die die vorhandene berufstätige Mutter selbstverständlich ist. Zwei Söhne sind in die Schule gegangen. Einer dieser Söhne ist mit abgeschlossenem Masterstudium, Architektur, ins Ausland gegangen. Der andere Sohn studiert Mikrobiologie um der Epilepsie auf den Grund zu gehen. Die weiteren neun Töchter und Söhne werden nicht „alternativ, nicht esoterisch etc aufwachsen. Sie werden weder Krabbelstube, noch Kindergarten, noch Schule, zumindest nicht bis zum Abschluss der Schulpflicht, also nicht die ersten acht Schulstufen, erleben, sondern einmal im Jahr ihre Prüfungen machen, ansonsten mit Familie, Nachbarn, Berufswelt etc. gemeinsam aufwachsen und flügge werden.

Das heißt Wissen aufnehmen wollen und nicht müssen. Nicht zu Hause oder sonst irgendwo weggesperrt sein, sondern von klein auf mitten im Leben zu stehen.

Früher war der Bauernhof ein ebenerdiges Gebäude, die Türe war unversperrt, oft offen stehend. Jeder, der vorbeikam und hineingehen wollte, klopfte und ging hinein.

Jetzt gibt es Coworking Spaces, die ausschauen wie ein Geschäft, aber de facto nichts anderes als so ein Bauernhof sind, in dem erledigt, gegessen, geredet, gestritten, Wissen ausgetauscht wird. Von dort geht jeder auf seine Felder, seinen Forst, seinen Garten. Diese Felder sind heute Kunden-, Patienten-, Klienten- und Geschäftstermine oder Universität etc.. Die Kinder gehen mit, oder gehen nicht mit, meistens weil sie es so wollen und immer wieder, auch weil man sie eindringlich auffordert, weil man die Hilfe schlicht braucht.

Ich habe bei meinen Söhnen und Töchtern, mit Ausnahme der ältesten beiden, nie das Gefühl gehabt, dass sie mir leidtun, und würde leidtun mein Leben nicht lebenswert machen.

Der Freund, der mir das sagte, ein fünfzigjähriger Vater eines zehnjährigen Sohnes, selbstständiger, erfolgreicher Unternehmer, der ausreichend viel Zeit mit seinem Sohn verbringt und für den die Familie vor das Unternehmen geht, sagt dann zu mir gleich das nächste Beispiel, nämlich das eines befreundetes Paares. Sie ist Gynäkologin, er ist Selbstständiger, der so viel arbeitet, wie er Lust und Laune hat, sowie, was grundsätzlich gut ist, es geschieht das, was die Frau will. Deswegen suchen sie, sie ist noch schwanger, bereits eine Krabbelstube, ab dem ersten Jahr, für das Kind und beklagen sich darüber, dass diese Krabbelstuben schon um 17:00 Uhr sperren. Er sagte darauf zu seinem Freund „Ich glaube, es ist besser du gibst dein Kind zur Adoption frei“.

Zu mir weiter: „Du kannst mir nicht erzählen, dass Deine Kinder diesen Schulstoff in diesem privaten Wissensweitergabeweg, in dieser Fülle, in dieser Menge, sich aneignen können. Es mag schon sein, dass man Dinge weglassen sollte und es mag schon richtig sein, dass vieles von dem, was da an der Schule gelehrt wird, Müll, oder unnötig oder nicht aufnehmbar ist.“

Gegen meinen Willen geht jetzt mein fünfzehnjähriger Sohn, der bisher nur privat sich Wissen aneignete, und nur einmal für 2 Wochen in einer Schule schnupperte, zum ersten Mal in die Schule, in die erste Oberstufe und ist Klassenbester zur Halbzeit und unter den besten am Schulende. „Ja, dann ist er hochintelligent“. Darauf sagte ich „„Du, meine Kinder sind nicht hochintelligent, die sind völlig normal intelligent. Der einzige Unterschied ist, sie haben nie lernen müssen. Zu keinem Zeitpunkt hat irgendjemand das Recht gehabt, ihnen mit “lernen müssen“ das „Wissenwollen“ abzugewöhnen.““ Auf die Frage, wie diese Wissensweitergabe geschieht, gab ich zur Antwort: „„Das kann ich dir nicht sagen, ich bin nicht dabei. Das einzige, was ich frage, ist, „Wie war es“, und sie sagen „Super““. Ein einziges Mal, als ich mitbekommen habe, wie der pensionierte Chefredakteur der Kleinen Zeitung, Dr. Zankel, meinen beiden damals zehn-, zwölfjährigen Söhnen politische Bildung erzählte, und die Söhne nicht so dort saßen, wie man glaubt, dass Kinder sitzen müssen, wenn ihnen ein Erwachsener Wissen vermittelt, und ich schon „erzieherisch“ einschreiten wollte, was allein schon an meiner mangelnden erzieherischen Qualifikation und Tätigkeit gescheitert wäre, wurde mir auf einmal bewusst, da werden Emotionen ausgetauscht. Ich habe dann, unabhängig voneinander, gefragt, ob meine Söhne sich in der dieser Situation gemocht und geliebt fühlen, und auch, ob er, Herr Dr. Zankel, in dieser Situation meine Kinder mag. Alle haben das im Zuge dessen als völlig selbstverständlich dargelegt und da war mir klar, warum diese Wissensweitergaben so effizient erfolgen, weil sich alle mögen, sich damit auch respektieren und dies nicht an irgendwelchen Äußerlichkeiten, Formalitäten festmachen.

Die älteste Wissensgeberin ist Frau Eibel, eine Zweiundneunzigjährige ehemalige Volksschullehrerin, die Englisch-Wissensgeberin ist Frau Dr. Husinksy, eine Sechsundachtzigjährige Frau, die zu treffen, nicht nur für die Töchter, sondern auch für mich, jedes Mal eine Freude ist. Ich halte es mit Thomas Bernhard, lieber rede ich mit einer jungen 90jährigen als mit einer alten 25jährigen.
Es gibt genauso Sechzehnjährige, die Wissen weitergeben, wie Neunzigjährige. Entscheidend ist nur das Wollen, die Freude und das Gemochtwerden.

Mein fünfzehnjähriger Sohn hat eine Mahnung wegen rapider Verschlechterung bekommen, und zwar von eins auf zwei in Deutsch. Er erklärte mir das so, dass er mit seiner Professorin dahingehend anderer Meinung ist, als sie sagt, er müsse seine Hausübungen machen, woraufhin er fragte, ob seine Leistung nicht sehr gut wäre, und sie sagte „Ja, die Leistung ist sehr gut, aber Du musst auch die Hausübungen machen“, Darauf dachte er sich: „Bitte warum soll ich Hausübungen machen, wenn meine Leistung sehr gut ist? Das sehe ich nicht ein“. Meine Hoffnung, dass er damit dieses schulische Abendteuer bald abbricht, hat sich vorerst nicht erfüllt. Er verschiebt es von einem Monat auf das nächste. Aber er geht jetzt, nachdem er wie sein Bruder, schon zwischen zehn und zwölf auf der Uni Geschichte studiert hat und dort Prüfungen mit durchaus gutem Erfolg, gleich mit den Erwachsenen, abgelegt haben, mit der einzigen Erleichterung, dass sie diese mündlich ablegen konnte, weil sie in dem Alter nicht so schnell schreiben können, auf die Technikuni und besucht dort die Vorlesung über Einführung in die Elektrotechnik. Mittlerweile besuchte er mit seinem jüngeren Bruder und einem Freund eine Vorlesung für Toxikologie. Sein Bruder machte die Prüfung schon, er macht diese im nächsten Semester. Auf der Technikuni wird der Maturastoff, Integral und lineare Rechnungen etc., vorausgesetzt, die er natürlich nicht konnte. Nach zwei Monaten, indem er am Weg hin und zurück von der Vorlesung den Inhalt der Vorlesung frei aus dem Kopf wiederholt, kannte er auf einmal experimentelle Mathematik und redet so, dass, wenn er darüber erzählt, einem schlicht der Mund offen stehen bleibt, was man, wie mir mein Sohn vorlebt, bei einem guten Lehrer vorausgesetzt, mit „Wissenwollen“ lernen kann.

Der Anlass meines Anrufes bei meinem Freund war, dass ein mittlerweile Sechzehnjähriger, der, wann immer schulfrei war, zu meinen Söhnen oder Töchtern kam, der sehr intelligent ist, einfach den Druck von Schule und Elternhaus mit Ende der Schulpflicht beendet hat. Der hat erklärt, er will nicht mehr in die Schule gehen und sucht seither eine Lehrstelle, was in Anbetracht privilegierter Eltern und Großeltern nur deshalb ein Problem darstellt, weil er eigentlich tatsächlich keine Lehre will.

Ein anderer mittlerweile fünfundvierzig, fünfzigjähriger Mann, der früher mit mir zusammengearbeitet hat, den ich damit konfrontierte, entgegnete mir, dass seine nunmehr sechzehnjährige Tochter von der Schule zerstört wurde. Wenige Tage später erzählte er, dass sich die Tochter ritzt, besonders, wenn es im Rahmen der Prüfung- und Schularbeitszeit stressig wird. Mit verbundenen Handgelenken im Turnunterricht sitzend, beim Volleyballspielen etc. nicht teilnehmen wollend, hat ihr der Professor, nachdem er mehrmals sie vergeblich aufgefordert hat, gesagt „Mach mit! Du liebst eh Schmerzen“.

Ich habe den jetzigen Bundeskanzler einmal, da war er Staatssekretär, am Graben getroffen, da hat er mich angeredet und über Schule und Kindergarten kurz geredet. Ein weiteres Mal bin ich, da war er auch noch Staatssekretär, zwei Stunden neben ihm im Gastgarten des Palmenhauses im Burggarten gesessen und habe zugehört, wie er einem Freund seine Lebensvorstellungen, beginnend mit der Situation, wegen der er Staatssekretär ist, darlegte.

Nach dem Gespräch, sind wir zufällig gemeinsam weggegangen, ich habe ihn angeredet, dass er dorthin gekommen ist wo er ist, weil er ein schlechter Schüler war. Daraufhin hat er mich ausgebessert mit, er war ein sehr guter Schüler. Das ändert aber nichts daran, dass er, so wie ich, jemand ist, der sein Studium nicht beendet hat. Auch Strache hat kein Studium abgeschlossen. Das sind unser Kanzler und Vizekanzler. Dennoch kommt niemand auf die Idee, dass die nie Kanzler und Vizekanzler geworden wären, wenn sie ihr Studium abgeschlossen hätten.

Wenn einem das Kind leid tut, dass es in die Schule muss, und dann dieser Freund zu mir sagt „Naja, ein Kind, das gerne in die Schule geht, das hat einen Schaden“, sagt das bereits vieles aus. Ich glaube nicht, dass es die Lehrer und Schuldirektoren haben wollen, dass das das Bild ist, das man von ihrer Schultätigkeit hat, aber deren Wollen ändert an der Realität nichts. Da ist die zwangsläufige Folge „Ich muss in die Arbeit“, und dann „Arbeitsleid“. Dann ist das Leben ewiges Leid und dann sind wir schon bei dem Begriff, den Buddha, ich bin kein Buddhist, als Grundwert, den Buddhisten mitgibt, dass das Leben ewiges Leid ist und man auf ein besseres Jenseits hinarbeiten soll.

Ich stehe auf dem Standpunkt, dass die Gegenwart lebenswert ist.

Der Grund meines Schreibens ist, dass diese Schulpläne mit Noten in der Volksschule, Zentralmatura und all dieser Zinnober, nur Psychologen, Psychiater kosten, aber keine Qualität, weder Lebens- noch Leistungsqualität, bewirken werden. Früher, da kann man sich die Darstellungen alter Gemälde anschauen, ist man um den Meister herumgesessen und hat von dem Meister gelernt und kein Meister ist auf die Idee gekommen, einen Schüler zu prüfen. Diese Schüler sind jene, an denen wir unsere Schulen orientieren müssen.

Wenn man sich den Lebenslauf des Nobelpreisträgers Otto Löwy, (Jeder Gedanke ist Chemie) anschaut, dann wird man feststellen wie vielseitig schon mit 26 Jahren dessen Wissensaktivitäten waren, und auch erkennen, dass das mit diesen absolut schwachsinnigen Schullehrplänen und Zentralmatura faktisch gar nicht möglich ist.

Meine Tochter hat jetzt, auch gegen meinen Willen, die Aufnahmeprüfung an einem kunstorientierten Oberstufengymnasium gemacht, für das nur zwanzig Prozent derer aufgenommen werden, die sich bewerben. Ich gönne meiner Tochter, so sehr ich die Schule ablehne, nicht, dass sie die Aufnahmeprüfung nicht schafft und nicht aufgenommen wird, tatsächlich hat sie die Aufnahmeprüfung geschafft, ob sie aufgenommen wird, wird sich weisen, aber ich hoffe, dass sie dann, wenn sie aufgenommen werden wird, sagt „Ich gehe nicht hin“, aber das entscheidet meine Tochter und nicht ich. Mittlerweile wurde sie aufgenommen und sie wird hingehen.

Als ich meinem Freund sagte, dass meine Töchter und Söhne sich zwei, drei Stunden pro Tag das schulisch notwendige Wissen aneignen, schloss er dies einfach aus. Ich sagte ihm dann „Du, die hören nicht auf, sich Wissen anzueignen nach diesen zwei, drei Stunden und ich muss meine Söhne und Töchter alle dazu ermahnen, dass sie weniger tun und sich weniger einteilen, weil da kommt Turnen, Tanzen, Fechten, Schachspielen, Karate und Reiten etc. auch dazu, wozu Töchter und Söhne mangels Schule Zeit haben. Deswegen erfolgen auch die Wissensgeschenke in einer großen Fülle“. Daraufhin sagt der „Naja, wenn sich mein Sohn für Ameisen interessiert, dann geht er her und recherchiert im Internet oder in Büchern und liest darüber nach“, und erklärt damit bestens, wie Wissen am besten aufgenommen wird. Aus Interesse, aus „Wissenwollen“ und nicht aus „Lernenmüssen“ für irgendeine Prüfung.

Der Anwalt, der aus erster Ehe vier Kinder, aus zweiter Ehe eine jetzt noch nicht oder gerade schon schulpflichtige Tochter hat, sagte zu mir, zu meiner völligen Überraschung, dass es keine unbegabten Kinder gibt, sondern nur den Kindern unterschiedlich die jeweilige Freude genommen wird. Genau das konnte ich bei meinen Söhnen und Töchtern beobachten, nämlich, dass sie alles interessiert, weil es sie nicht interessieren muss. Wenn ich jemanden ersuche, meinen Töchtern und Söhnen Wissen zu geben, dann sind die jeweils erstaunt, dass meine Söhne und Töchter (ich achte darauf das nicht immer Söhne oder Töchter als erste von mit angeführt werden) auf die Frage, ob sie das Wissen haben wollen, sofort immer mit Ja antworten und möglichst gleich vereinbaren wann. Als mein ältester Sohn, mittlerweile achtundzwanzig oder neunundzwanzig und Architekt, er ist gerade von der Schweiz nach Spanien übersiedelt, in der Oberstufe, also in der HTL, wie mir sein Wohnungspartner, ein Pensionist mitteilte, damals nicht in die Schule gehen wollte, bin ich in sein Zimmer, habe ihn aus dem Bett geworfen, habe ihn ins Auto gesetzt, bin mit ihm zur Schule gefahren und habe ihm gesagt „Du hast jetzt zwei Möglichkeiten. Du kannst da in die Schule gehen oder Du kannst wieder nach Hause gehen. Für mich gehst Du nicht in die Schule, mir ist das völlig egal. Nur eines: Lüg mich nicht an, dass Du in die Schule gehst! Nur darum geht es mir, dass ich nicht angelogen werde. Du lebst Dein Leben und wie Du zu Recht, mir mehr als einmal gesagt hast „Vater, es ist Dein Leben, nicht meines““. Er hat Glück, dass er mit einer Unzahl von Fehlstunden, wie ich erst aus Anlass des Maturaballs von seinem Klassenvorstand, den ich seit Schulzeiten kenne, erfahren habe, seine Matura gemacht hat. Er hat sich das Studium in Mindestzeit bis zum Master selbst verdient und hat außer dem staatlichen Stipendium, weder vom Vater noch von der Mutter, etwas bekommen. Er hat während dem Architekturstudium bei einem Architekten gearbeitet, als Studentenpolitiker auf der ÖH und hat nicht gekellnert etc. Als ich ihn fragte, ob er dann in Spanien gleich eine Stelle als Architekt wieder gefunden hat, antwortet er, dass er keine Stelle will. Er hat sich jetzt in der Schweiz in einem Jahr genug Geld erspart, dass er eine Zeit lang dort das machen kann, was er machen will mit seiner Architektur, Kunst etc.. Auch sein Chef, der ihm mehr zahlte, in der Hoffnung, dass er bleibt, muss zur Kenntnis nehmen, dass Geld nicht sein Motor ist und es vielleicht fair gewesen wäre, ihm auch davor schon einen entsprechenden Lohn zu geben und nicht erst damit er noch einen Monat länger bleibt. Für meinen Sohn ist im Vordergrund das Wissen gestanden, dass er in seiner Tätigkeit erlangt hat.

Muß man Politiker werden, um etwas zu tun, das man gerne tut?

Die Tatsache, dass mein nunmehr siebenjähriger Sohn, die stundenweise Kinderbetreuung, die ein paar Häuser weiter ist, seit drei Jahren, je nach Lust und Laune besucht, wurde am Anfang durch diese dort tätigen Kindergartenpädagogen, in Verbindung mit der Tatsache, dass er nicht in einen regelmäßigen Kindergarten geht und die Aussicht, dass er nie in die Schule gehen wird, damit quittiert, dass man das Jugendamt verständigt hat. Mittlerweile sagen die zu allem, was mein Sohn tut, der hat jetzt das erste Jahr Schulpflicht ohne Schulde hinter sich, kann Lesen und Schreiben in Deutsch und Russisch, Rechnen etc. kann er auch so, dass man sich fragt, wieso er nicht, was er im „häuslichen“ Unterricht rechtlich nicht kann keine Klassen überspringt. Das geht rechtlich nur im sogenannten Regelunterricht, was der nächste Wahnsinn ist. Mir ist das jetzt zu blöd den Verfassungsgerichtshof deswegen anzurufen, aber jetzt auf einmal sagen sie „Naja, der Jordan, der kann das und der Jordan, der kann das“ und wenn es darum geht, dass er eben allein ans Ende der Stadt zum Fechten fährt, nur geholt wird, „Ja, der Jordan kann das und der Jordan kann das und der Jordan kann das“ und auf einmal ist das „nicht Kindergarten gehen“ und das „nicht in die Schule gehen“ kein Thema, sondern sie fragen nur „Kommst du morgen wieder?“, „Gehst du morgen Schach?“, oder „Machst du das?“. Also die leben schon mit ihm mit und orientieren sich auch an ihm, mit „Bist du morgen da“, oder „Bist du morgen in Wien“.  Diese Kinderbetreuung ist nur nachmittags von halb drei bis halb fünf und samstags offen, wenn nicht ein Kindergeburtstag oder ähnliches ist. Da kommen oft zwei Kindergartenpädagogen auf meinen Sohn, der als einziger dort drinnen ist, weil alle anderen dort nicht hingehen können, weil die ja in ihren Regelkindergärten und Schulen etc. sind.

Wenn meine Söhne und Töchter bei den jährlichen Prüfungen sind, dann passiert es immer wieder, dass die Lehrer oder Direktoren sagen „Ja, aber es wäre doch cool, wenn Du zu uns in die Schule gehen würdest“, und nicht den Zusammenhang herstellen, dass genau die Persönlichkeit, die sie an meinen Söhnen und Töchtern schätzen, gar nicht da wäre, wenn diese in die Schule gingen.

Geradezu erstaunlich ist es, wenn mein fünfzehnjähriger Sohn in der Schule wegen seiner sozialen Kompetenz gelobt wird, wo doch alle behaupten, dass müsste man in der Schule lernen. Es ist eine völlig irrige Vorstellung, dass die Schule, die Familie ersetzen kann und, um das auch klar zu stellen, das Idealbild, mit dem ich aufgewachsen bin, ist die berufstätige Mutter, die ihre Kinder nicht abschieben oder irgendwo unterbringen muss und das eingebettet in eine große (auch Wahl-)Familie.

Es teilte mir dieser Freund auch noch mit: „Du kannst Dir nicht vorstellen, was die in der fünften Schulstufe, konkret in der ersten Klasse Gymnasium, von einem Zehnjährigen im Musikunterricht verlangen, nämlich die Symphonien von Haydn und Mozart zu können und diese, sowohl in einer mündlichen, wie schriftlichen Prüfung, anzugeben.“

Wenn also nicht einmal mehr im Musikunterricht, Freude, sondern „Lernenmüssen“ Unterrichtsinhalt ist, dann stellt sich nicht zuletzt die rechtliche Frage, sowohl zivilrechtlich, wie auch strafrechtlich, wie auch verwaltungsrechtlich, ob das Schulsystem mit den Grundrechten vereinbar ist.

Es gibt gesicherte Grundrechte über die Höchstzahl an Arbeitsstunden pro Tag,
sowie die Höchstzahl von Wochenstunden, sei es Normalarbeitszeit, oder seien es Überstunden. Es gibt ein Kinderarbeitsverbot, wobei davon auszugehen ist, dass die schulische Situation vergleichbar mit Schwangerschaft und Stillzeit ist, in welcher Überstunden verboten sind, sodass die Gesamtbelastung eines Schülers durch Schule wöchentlich, einschließlich Hausübungen und lernen, 37,5 Stunden nicht überschreiten dürfte. Es stellt sich die Frage, ob die gegenständliche Schulsituation mit den strafrechtlichen Bestimmungen über das Nichtquälen von Unmündigen vereinbar ist und, ob sich aus der Schulsituation, wenn daraus Erkrankungen aller Art erfolgen, Schadenersatzansprüche nach dem Zivilrecht ergeben und, ob nicht Verwaltungsstraftatbestände wegen Verletzung der Jugendschutzbestimmungen gegeben sind.

Es ist ein durch Verfassung, EU-Grundrechtecharta und Menschenrechtskonvention garantiertes Recht auf Wohl des Kindes, welches offensichtlich in der derzeitigen Schulsituation nicht gewährleistet ist. Das mag auch sich darin begründen, dass jeder Lehrer, beginnend vom Musik- und Zeichenlehrer, seinen Unterricht als besonders wichtig für die Gesellschaft betrachtet.

Es ist daher das von mir zuvor Beschriebene auch eine Frage, die die Rechtslehre, die Rechtsprechung und die Rechtsberufe besonders fordert. Dies unter Einbeziehung der gutachterlichen Stellungnahmen der Ärzte, Psychologen und Soziologen, wie dies in einem Gerichtsverfahren eine Selbstverständlichkeit ist, oder zumindest sein sollte.

Ich forderte meine dreizehnjährige Tochter, die kommendes Jahr erstmalig in der ersten Klasse Oberstufe, entgegen meiner Meinung, in die Schule gehen will, sie möge ihre Freundin, die etwas älter ist und derzeit in diese Schule geht, fragen, wie deren Zeiten innerhalb einer Woche aufgeteilt sind. Der Tag hat 24 Stunden, die Woche 168 Stunden, und da ist die Frage, welche Stunde wofür aufgeht, damit sie dies in Relation zu ihrem eigenen Leben sehen, und im Hinblick auf den Zeitaufwand bewerten kann.

Als ich das bereits geschrieben habe, kam ich am Freitag und fragte, ob jemand für mich etwas wohin bringen könne. Daraufhin die Antwort mein 15-jähriger Sohn könne das machen. Ich ganz erstaunt: „Ist der nicht in der Schule?“ Ich bekomme die Antwort: „Nein.“ Er war schon gestern nicht in der Schule. Er liegt im Bett. Ich denke mir: Ojemine! Aus meiner Ablehnung gegen die Schule ist jetzt am Schluss geworden, dass der absandelt und einfach nicht einmal mehr aus dem Bett steigt. Hätte ich mich vielleicht doch anders verhalten sollen.

Als ich dann mit meinem Sohn sprach, dann sagt er zu mir, dass er eben vergrippt ist und sich am Donnerstag und Freitag auskuriert hat und nicht in die Schule gegangen ist, weil er am Samstag wieder, er lebt in Graz, nach Wien zu einem Opern-Ersatzchorsänger fahren will, der ihm und seinen Brüdern und Schwestern seit Jahren Musik und Theater in allen möglichen Variationen näher bringt und macht das mit Begeisterung. Machen und eben diese Freude an Musik, die wie eine olympische Fackel weiter gegeben wird,  an der sich damit alle, auch der „Lehrer“, der kein Geld dafür bekommt oder nimmt, bereichern.

Natürlich ich kann das nicht in Worte fassen, weil ich es selbst nicht verstehe.

Am Sonntag fährt er mehrmals ebenfalls 200km (Graz-Wien) um mit einer albanischen Masterstudentin Griselda, die hat in Albanien den Master im Mathematik-Lehramt gemacht, macht jetzt auf der Universität Wien, Master in wissenschaftliche Mathematik, für sein Studium Mathematik zu lernen.

Am Rückweg von diesem Mathematik-Wissens-Treffen fragte ich wie es ihm gefallen hat und sagt er. „Ja, gut!“ Und dann dämmert es mir und ich sage: „In welcher Sprache habt ihr das gemacht?“ Weil ich dachte, dass die nicht so gut Deutsch kann. Daraufhin sagt er zu mir: „In Englisch.“ Jetzt hat er mit dieser Mathematik, als 15-Jähriger, für sein Studium für Elektrotechnik in Englisch gelernt, ohne dass er jemals , abgesehen von diesem laufenden zu Ende gegangenen Schuljahr, in der Schule war. Und erzählt mit Begeisterung wie er mit dieser Mathematik gelernt hat, wie sie in ein Café gegangen sind und im Kaffeehaus gelernt haben. Das war am Sonntag. Am Dienstag, hab ich diese Mathematikstudentin getroffen und hab sie gefragt, na, wie das war? Die erzählt mir mit einer völligen Begeisterung: “Ja, ich hab meine Mutter in Albanien angerufen, Dein Sohn und Deine Tochter, die haben so eine Freude am Lernen. Alle anderen die ich kenne sagen <Oh, Scheiße, jetzt muss ich schon wieder lernen.> Und die haben einfach Freude dran.“ Und dann frag ich sie: “Naja, und ist das etwas, was Dich inspiriert, dass auch Du in Deinem Studium Freude am Lernen hast?“ Dann sagt sie: “Naja, um ehrlich zu sein, in ein paar Gegenständen schon, in anderen weniger.“ Und dann eben, um weiter fortzufahren, mehr von der Begeisterung, von der Freude meines Sohnes und meiner Tochter zu erzählen, weil das für sie wichtig war, weil sie ein Jahr lang ein kostenloses Praktikum als Mathematiklehrerin in Albanien gemacht hat und es dort niemand verstanden hat, dass sie das freute was sie dort tut. Jeden Tag hingegangen ist und niemand verstanden hat, dass sie da dran Freude hat und eben jetzt dann erstmalig das an meinem 15-jährigen Sohn und meiner 13-jährigen Tochter erlebt. Dann habe ich meinen Sohn gefragt und meine Tochter gemeint: „In welcher Sprache lernen die Mathematik?“ Daraufhin sagt er: “Die lernt mit ihr schon seit fast einem Jahr auch in Englisch.“

Und dann hab ich an einem Sonntag gelesen von der Staatssekretärin Edtstadler, über die strenge Richterin und alles mögliche und dass sie eine junge Mutter war, wie toll das war. Das kann ich alles nachvollziehen, aber dann hat sie – weil geschieden und um den Sohn nicht zu zerreißen - den Sohn in ein Internat gegeben. Und darauf erzähle ich das meinem Sohn. Und der sagt einfach dazu: “Das ist menschlich unfassbar.“

Und dann steht in diesem Artikel ein bisschen weiter, darunter, nachdem groß gelobt wurde wie gut die Idee <Internat> war, dass da auch bei der Entscheidung, ob sie nach Brüssel geht, natürlich sie auch ihren Sohn gefragt hat. Dass der mittlerweile in dem Internat und die Schule, das Lernen wollen so abgewöhnt bekommen hat, dass er jetzt die Zimmermanns-Lehre macht, steht auch in diesem Artikel.

Ich hab dann zur Mathematik-Studentin gesagt: “Weißt, jedes Kind will von der ersten Minute des Lebens Wissen sich aneignen, und dann kommt jemand auf die Idee: Jetzt müssen wir Pädagogen sein, jetzt muss man aus dem <Wissen wollen> ein <Lernen müssen> machen. Und damit ist alles vorüber, jede Freude im Keim erstickt. Ich konnte vor der ersten Klasse Volksschule lesen und schreiben sowie rechnen. Nach der vierten Klasse Volksschule konnte ich schreiben und lesen bis heute nicht mehr, sodass ich die Aufnahmsprüfung ins Gymnasium/Mittelschule nicht schaffte. Ich war ein sowohl sehr guter, wie zuvor in der Unterstufe ein schlechter Schüler. Bin, weil man damals im selben Gegenstand nicht zweimal hintereinander eine Nachprüfung im selben Gegenstand haben konnte, in der dritten Klasse Mittelschule durchgeflogen und über den zweiten, dann ersten Klassenzug Hauptschule ohne Schuljahrverlust aufgestiegen.

Ich war dann in der Oberstufe, bis einschließlich Begabtenstipendium auf der Uni, Vorzugsschüler.

Ich war ein privilegierter Oberstufenschüler, weil ich um meine Nachhilfestunden geben zu können, die ich gebraucht hab um mir das Reiten und meine Reisen leisten zu können, schon immer etwas früher von der Schule fast täglich weggehen durfte. Und weil ich auf Reitturniere gegangen bin, alles bezahlt aus meinen Nachhilfestunden, habe ich oft schon am Donnerstagmittag bis Montagmittag schulfrei gehabt. Und nachdem ich eben reisen wollte, habe ich auch – ich war ja Vorzugsschüler – schon von Juni beginnend bis Oktober längere Schulferien gehabt.  

Trotzdem war es einfach mit einem Wort zu beschreiben: Schrecklich.

Die letzte Prüfung meines Studiums wäre der Block in Betriebswirtschaft gewesen und dazu hat man auf der Uni Graz das Buch <Lechner/Schauer/Egger>, die sogenannte Lechner-Bibel lernen müssen, das ist schlicht 3.000 Seiten Mist. Und das habe ich dann einfach nicht mehr gemacht. Ich habe meine Diplomarbeit gemacht, ich habe alle anderen Diplomprüfungen gemacht, aber diese letzte Prüfung habe ich nicht mehr gemacht.

Wenn man liest, dass Niki Lauda sich seine Fluglinien gekauft hat, viel Geld verdient hat und wenn das schief geht mit der Fluglinie, viel Geld verliert, dann darf man nicht übersehen, Niki Lauda ist ein Schulabbrecher. Ohne dass man jetzt den Schluss ziehen darf, Schulabbrecher - ist erfolgreich im Leben, aber es zeigt trotzdem, dass unter den Personen die als Idole gelten, egal ob es Wirtschaft, Wissenschaft oder Kunst ist, die die Welt bewegen, die Zahl der Schul- und Studienabbrecher extrem hoch ist.

Unter den reichsten Menschen der Welt hat ausschließlich <Warren Buffet> sein Studium fertig gemacht und der hat viel Geld verdient, aber auf dieser Welt nichts von Bedeutung bewegt.  

Semesterabschluss. Mein fünfzehnjähriger Sohn, erstes Halbjahr Schule, ist Klassenbester, was meine Meinung über die Schule nicht veränderte.

Er teilte mit, dass die Frau Klassenvorstand die Zeugnisse nicht verteilen wollte, weil der Biomistkübel der Klasse nicht sauber sei. Die zwei Mitschüler, die diese Woche zur Reinigung des Biomistkübels eingeteilt sind, haben dies nicht gemacht. Denen ist auch egal, ob sie das Zeugnis gekriegt hätten oder nicht, aber andere Schüler haben das Zeugnis gebraucht, um sich nach dem Schuljahrsende z.B. bei der AVL für eine Lehre mit Matura zu bewerben. Mein Sohn, der das Zeugnis jedenfalls nicht gebraucht hat, hat dann jedenfalls den Mistkübel geputzt, damit die, die das Zeugnis brauchen, es bekommen. Als wir entgeistert fragten, ob da nicht die geputzt haben, die das Zeugnis wollten, hat er verständnislos geschaut, er hat es einfach gemacht und es hat ihm dann allerdings einer geholfen.

Es ist das Paradebeispiel, wenn jemand im freien Wissensaneignen, somit nicht in der Schule, Sozialverhalten lernt, dass er es dann in der Schule, dem Ort wo Sozialverhalten weder gelernt noch praktiziert wird, anwenden kann und, dass er es für sich anwendet, ohne sich von irgendjemanden etwas zu erwarten. Das ist das Einzige, was zählt.

Eines Tages sagt mein Sohn, es war beim Mittagessen, der heuer mit 15 Jahren das erste Jahr in die Schule geht, sehr zu meinem Missfallen,  dass die Mutter vom Markus die E-Mailadresse von allen Müttern wollte, weil sie allen was schreiben will. Er hat dann seiner Mutter die E-Mailadresse von der Mutter vom Markus gegeben, damit sie der die E-Mailadresse mitteilen kann, weil er die E-Mailadresse seiner Mutter nicht weitergibt. Der Markus war der, der von einem Mitschüler mit einem Schuh am Kopf getroffen worden ist, sodass er eine Gehirnerschütterung hatte. Wobei das absichtlich unabsichtlich passiert ist, weil dieser Mitschüler eigentlich einen Anderen treffen wollte. Man kann schon sagen, dass der Markus fast täglich gemobbt wúrde. Er hat viele Fehlstunden, hängt zuhause hinter dem Computer rum. Die Mutter vom Markus will, dass der Simon dem Markus Nachhilfeunterricht gibt. Da habe ich mir gedacht: „Naja in Deinem Alter habe ich mir mit Nachhilfeunterricht meine Reisen finanziert.“. Gleichzeitig denke ich mir aber dabei, wenn er sozial sein will warum soll er es nicht sein. Ich halte zwar meinen Mund, aber irgendwie bedrückt mich das, dass da einer ist der gemobbt wird und sich zurückzieht. Meine Söhne und Töchter sind mit dem überhaupt nicht konfrontiert. Die Töchter und Söhne machen ihre externen Jahresprüfungen, und das ganze läuft völlig stressfrei ab. Ich bekomme einfach in der Früh oder am Vortag die sms Mitteilung: „Morgen gehen wir zu der und der Prüfung.“, und dann kommt ein Sms mit dem Prüfungsergebnis. So wie vor einiger Zeit auf der Straße, DDr. Moser, sein Vater war Minister, er Chef eines großen Staatsbetriebes, hat eine gute Pension, war super Schüler, super Student, danach machte er in Projekten, welche Anteile er gut verkauft hat, hat meinem Sohn erzählt: „Du dein Vater, ……. !“ Davor hatte ich ihn gefragt, gibst Du meinen Sohn Wissen, ich kann meinen Sohn anrufen, er sagte: „Ja ja.“. Dann ist Simon zufällig rausgekommen und hat sich dazu- und vorgestellt, darauf sag ich zu Simon: „Du der war Vorzugschüler.“, sagt er: „Ja das bin ich auch.“. Das sind Dinge, das realisiere ich gar nicht, weil mir das bei meinen Söhnen und Töchtern (ich vermeide das Wort Kinder, das sind diese ab 14 jedenfalls nicht mehr) egal ist. Aber als ich in die Schule gegangen bin hat man früher Leute einfach so eingeteilt, Vorzugschüler oder nicht Vorzugschüler, ein völliger Schwachsinn. An derselben Stelle habe ich Hofmann-Wellenhoff vor einem Jahr oder so getroffen, der schreibt in der Kleinen Zeitung über seine Kinder etc. und hat davor irgend so einen Artikel geschrieben über die genetischen Veranlagungen. Daraufhin sagt ich ihm: „Ich habe eine Vielzahl von Söhnen und Töchtern, die eignen sich Wissen auf unterschiedlicher Art, in verschiedenem Tempo an, aber im Endeffekt füllen sich diese Gefäße alle gleich auf, also besteht dann unterm Strich kein Unterschied.“. Daraufhin sagt er zu mir: „Naja die werden vom Vater die guten Gene geerbt haben.“. Da habe ich mir gedacht, na Servus Kaiser, wie weit sind wir weg von den Nazis. Also da geht es nicht um Gene, sondern da geht es um das Wissen wollen nicht durch Lernen müssen abzuwürgen und das ist kein genetisches sondern ein gesellschaftliches Problem.

Meine Töchter und Söhne gehen mit 11 - 15 Jahren, einfach so, auf die Uni studieren. Dem Wissen wollen sind offensichtlich keine Grenzen gesetzt. Ich bin immer fassungslos, weil ich das nicht gemacht hätte. Ich wäre nicht am Sonntag nach Wien gefahren um mit einer Studentin Mathe zu lernen, oder um Musik-/Klavierunterricht zu nehmen, was die machen weil das Wissen können und bekommen davon abhängt wo die sind, die das Wissen hergeben. Wenn man Wissen will muss man nicht Wien fahren aber das machen die, ich hätte es nicht gemacht. Dabei denke ich an einen Samstag, da war ein Artikel in der Kleinen Zeitung wo einer sagt: „Naja, die Leute die in der Schule gut ihre Matura machen, die sind die Ameisen später im Leben, aber nicht die die zählen.“ und da war dann der nachfolgende Schluss sehr nahe. In Frankreich gibt es diese Zentralmatura seit Jahrzehnten, die hat auf der einen eine Reihe Seite von Selbstmorden, aber auf der anderen Seite auch die Folge, dass Frankreich das Land, in der Relation zur Größe, Bevölkerung und Möglichkeiten, mit den wenigsten Patentern, Nobelpreisträgern etc ist. Das Land mit den meisten Patenten, USA, hat keine Zentralmatura. Überall dort wo es Zentralmatura und strenge Schulkonzepte gibt, da entsteht nichts gescheites. Da entsteht keine Forschung, da entstehen keine Ideen, da entstehen keine Erfindungen, da entstehen Ameisen.
 
Vor ein paar Tagen, keine 50 Meter entfernt an dem ich DDr. Moser, davor Prof. Hofmann-Wellenhof, auch auf der Straße, spricht mich eine Frau, die  mittlerweile Großmutter ist,  die ich seit ihrer Studienzeit kenne, an. Ich habe sie zuerst nicht mehr erkannt, aber im Nachhinein ist mir eingefallen wer sie ist. Sie war Mittelschul/Gymnasialprofessorin, wie man das damals gesagt hat, was man da heute sagt weiß ich nicht einmal. Ich traf sie dort mit ihren zwei Enkeln, die in etwa 8 und 6 Jahre alt waren, und wir redeten über das Thema Schule. Der 8-jährige sagt dazu, dass er – auf diesen Enkel deutend, am Mittwoch, aus welchen Gründen auch immer, nicht gerne in die Schule geht, also es dauert zu lange. Der Andere ist glaube ich noch in den Kindergarten gegangen. Irgendwie ist dann das Thema aufgekommen, wobei ich gesagt habe, dass die Kinder alle gleich intelligent sind und dass sie alle Wissen erlangen wollen. Auf einmal sagt sie, und deutet dabei auf ihre zwei Enkelkinder, und sagte der Eine ist weniger Intelligent. Da dachte ich mir, dass das meinen Kindern erspart geblieben ist. Wie immer man das einfach sagen kann, das ist einfach unfassbar. Ich habe in meinem Leben genug Kinder erlebt von denen man angenommen hat, dass sie nicht so gescheit sind, und das waren dann die Gescheiteren, meist sogar die Gescheitesten. Ich habe einmal einem entfernten Cousin gesagt, der war dann tödlich beleidigt, da war er 35, du man hat geglaubt du bist nicht gescheit, du bist gescheit, das war so, man glaubte der ist nicht so intelligent und das ist einfach ein Blödsinn, und die Schule ist keine Lösung.

Die, die das Wissen haben, wie in primitiven Kulturen, einfach das Wissen weitergeben, und nicht zu glauben es will eh niemand hören. KR DI Gebell hat meinen beiden Söhnen Simon und Laurenz eine Stunde lang schonungslos von seinem Leben erzählte, das lernt man nicht in Monaten Schule und wirkt bei diesen bis heute. Man sollte nicht belehrend sein oder Ratschläge geben, sondern einfach nur Wissen weitergeben ohne Bedingungen. Sie werden sich wundern wie viele Kinder und Jugendliche dieses Wissen mit Wissensdurst aufnehmen.

Nachdem ich das von dem Markus, einem Mitschüler meines Sohnes Simon, einem Mobbingopfer, das sich immer wieder zuhause zurückzieht und oft nicht in die Schule geht, geschrieben habe, hat sich am selben Tag ein 18-jähriger an zwei ehemaligen Mitschülern durch einen Amoklauf rächen wollen.

Es gibt keine Entschuldigung für eine Amokhandlung, die Anderen das Leben kostet. Dennoch muss man sich der Realität stellen, dass das verzweifelte, einsame Kinder bzw. dadurch nicht erwachsenwerdende sind, und die Ursachen nie gesehen werden. Auch wenn dann der Selbstmord, die Erkrankung oder sonst was alles eintritt, war man ahnungslos, und das war ja alles bestens, weil es ist doch alles bestens in der heutigen Zeit. Die Patchwork-Lüge, die kaputten Familien, die Kinder statt Mutterliebe in Krabbelstube, Kindergarten und Schule. Die Familie als Tagesrandbeschäftigung kurz vor der Beziehungsarbeit und Wochenendunterhaltung. Das ist nicht Sarkasmus, das ist Realität.

Kinder haben einfach das Glück, wenn die Familie tagsüber, wie früher am Mittagstisch eines Bauernhofs, eines Wirtshauses oder Personaltisches, wie es halt früher üblich war, beisammen sind. Da sind alle, einschließlich vom Chef bis hin zum Lehrling oder auch Knecht oder was auch immer, rund um denselben Tisch gesessen, haben gegessen, und so ist es bei meinen Söhnen und Töchtern heute noch. Zwischen 8:30 und 9 Uhr ist gemeinsames Frühstück, immer zwischen 12 und 15 Uhr ist gemeinsames Mittagessen, wie es am besten passt, und dann um ungefähr 19 Uhr ist Abendessen. Das alles passiert am Arbeitsplatz. Dazu, statt der Glocke am Dach des Bauernhauses, nutzt man die modernen Kommunikationsmitteln, mit denen man überall mittels Internet seinen Schreibtisch aufstellen kann, um den realen familiären Kontakt zu leben und nicht, um sich zu trennen und getrennt den meisten Teil des Lebens zu verbringen.

Markus ist seinen Mitschülern abgegangen, das Mobbing erfolgt einfach so, die haben versucht ihn zu kontaktieren. Er war in der Psychiatrie, zwei haben ihn dann besucht, die anderen haben versucht mit whatsapp Kontakt zu haben. Obwohl er seit Monaten nicht mehr da war, und kommendes Jahr in eine andere Schule gehen wird, er wurde schon in der Schule davor gemobbt, er ist etwas übergewichtigt, auch das wird seine seelischen Gründe haben, das Schuljahr zu Ende ist, ist er für meinen Sohn Teil der Klassengemeinschaft.

Ein Mitschüler, integrierter Christ aus Armenien, ist samt integriertem Bruder, Lehrling im 2. oder 3. Lehrjahr, mit Eltern abgereist, bevor sie zwangsabgeschoben wurden. Simon hat auf die-frau.com dazu geschrieben und sich an die Politik mit der Frage gewandt, warum integrierte Christen abgeschoben werden und Drogendealer etc. bleiben dürfen, die er life erlebt, nicht nur wenn er mit den Hunden in den Park geht. Dass die Rechtsvertretung dieser offensichtlich mangelhaft war, veranlasste meinen Sohn nicht seine Mutter, die Juristin ist, aufzufordern zu unterstützen, sondern zum Kommentar, es ist Aufgabe der Eltern für eine ordentliche Rechtsvertretung der Familie zu sorgen.

Am Sonntag den 1.7.2018 schreibt Frau Bettina Steiner in der Presse, wie gut sie es mit ihren Kindern hat, denen sie keinen Druck macht, und deren Schulergebnisse positiv sind, und das es einfach Glück ist, und es daher nicht an den anderen Eltern liegt, wenn es bei anderen nicht so gelaufen ist. Sie schreibt aber auch, dass ihre Kinder kein Verständnis für ihr Verständnis für diese Eltern haben, um sich dann dennoch über diese Meinung ihrer Kinder hinwegzusetzen und diese Eltern schuldfrei zu schreiben.
Meine Söhne und Töchter haben kein Verständnis, wenn Vater und Mutter nicht für sie da sind und lassen keine Entschuldigung gelten.
Wenn meine jüngsten Kinder gleichzeitig getragen werden wollen, ist es ihnen egal, ob ich es schaffe, ich habe es zu schaffen. Kinder zu tragen ist keine Last, es ist Glück die Verantwortung tragen zu dürfen.

Vater und Mutter sind Eltern die vorleben und nicht Lehrer der Töchter und Söhne, sodass Sätze wie – wie blöd muss man sein um das nicht zu verstehen – Kinder weder von den Eltern noch von sonst jemand hören.
Ohne Schule, wofür eine große (Wahl)(nicht patchwork)Familie und Wissensgeber aller Altersstufen erforderlich sind, sind Töchter und Söhne nur Freude und meistens gesund.

Mein Sohn Simon sagt, die Studenten, die Schüler waren, haben das Problem, dass sie lernen um eine Prüfung zu schaffen und nicht um zu wissen, weshalb sein Bruder und er von den Uniprofessoren geschätzt werden, weil sie nicht einfach die Folien und Prüfungsvorgaben lernen, sondern sich das Wissen aneignen und das dadurch stressfrei.

Das Thema Schule ist mit diesem Jahr für Simon vorbei, es ist der Zeitaufwand im Verhältnis zum Ergebnis es ihm nicht wert und nur wegen der Wintersportwoche geht er nicht noch ein weiteres Jahr in die Schule. Die Professorin kann nicht verstehen, dass bis auf eine die besten SchülerInnen die Schule verlassen. Die anderen haben sich für eine Lehre mit Matura entschieden.

Er will schnell die Matura extern machen und seine Universitätsbildung weiter bringen, alle Prüfungen die er und sein Bruder Laurenz gemacht haben, werden nach Matura auf das Studium unbefristet angerechnet. Das Programm Schüler an die Universitäten zahlt die Studiengebühren, wenn mit Prüfungen die Sinnhaftigkeit nachgewiesen wird.

Elena geht jetzt mit dem ersten Oberstufenschuljahr zum ersten Mal in die Schule, was mich nicht begeistert.

Gestern sagte mir eine Lehrerin, dass die Eltern und das System schuld sind, statt über Lösungen nachzudenken und umzusetzen. Schule lagert durch Übungen, die mit den Eltern zu machen sind, sie Schule aus und Eltern lagern die Erziehung an die Schule aus, das ist einfach pervers. Wenn ein Chef von einem Dienstnehmer die Einschulung in der Freizeit verlangte, würde er vom Arbeitsgericht eines besseren belehrt werden. Es fragt sich niemand warum die Schule in den 30 bis 40 Wochenstunden ihre Leistung der Wissensvermittlung nicht erbringt.

Statt die Heuernte einzubringen und das Vieh im Stall zu füttern, werden Dokumente gescannt, beschriftet und hochgeladen etc., so tragen die Söhne und Töchter zum Familienunterhalt bei und sind kein Kostenfaktor.

Wenn mein Sohn, meine Tochter nach Wien oder Graz fahren wollen, müssen diese in ein Verkehrsmittel einsteigen – das Wollen kommt vor dem Müssen um das Wollen nicht abzuwürgen.

Der Freund mit dessen Kind dieser Bericht begann teilte mir mir, dass sein Sohn Glück mit der Klasse hat. Was machen die die kein Glück haben? Jetzt macht in der letzten Schulwoche die Klasse seines Sohnes 2 Tage Ausflüge. Die Parallelklasse macht diese Ausflüge nicht mit, weil die Lehrer für diese Schüler nicht die Verantwortung übernehmen!

Wenn eine Fachkraft eine Leistung nicht erbringt, dann wird der Werklohn nicht fällig und/oder Schadenersatzpflicht entsteht, warum gilt das für Schulen nicht?

Bernhard Lanz


 

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